Editionsrichtlinien (Zusammenfassung) 

              

Es wäre ideal, wenn man bei der kritischen Übertragung einer Komposition deren allen möglichen Quellen ansehen könnte. Beim Wiedergabeprozess in einer „Urtext“-Editionsreihe sollen zunächst die Quellen ausgewählt werden, die bei der Wiedergabe angenommen werden. Bevor die Entscheidung solcher Quellen werden alle möglichen Quellen überprüft, die sich auf die wiedergegebene Komposition beziehen könnten. Dieser Prozess nennt man Examinatio, die Terminologie wurde aber von der klassischen Philologie geliehen. Aufgrund der riesigen Kosten, die anhand der Sammlung der Quellen angefallen werden, kann der Prozess leider nicht bei allen „Urtext“-Editionsprojekten auftreten.

 

Die Editionen, deren Herausgeberschaft zur Franz-Benda-Gesellschaft zurückgehen und in dieser Webseite veröffentlicht werden, sind grundsätzlich die einfachen, jedoch kritischen Wiedergaben der einzelnen Quellen. Das heißt, dass es bei der Wiedergaben die fehlenden, doch anzugebenden Bezeichnungen (Bögen, Akzidenzen u.s.w.) regelgemäß ergänzt werden, obwohl sie in deren Vorlagen doch fehlen. Daher können unsere Editionen nicht als Urtexteditionen, sondern als kritische Ausgaben bezeichnet werden. 

  • Editionsrichtlinien der Online-Ausgabe sämtlicher Werke Franz Bendas (bereits in Vorbereitung) 

            

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© Franz-Benda-Gesellschaft 2019

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